Spieldosen, denen die Feder entwischt (zum Abschluss der Sandsteinburg)
In den heteroklitiken habe ich begleitend und mehr an den Gedanken orientiert, die beim Verfassen eines fulminanten Textes auftreten und nicht abgestellt werden können, über das geschrieben, was ich mir selbst versuchte, zu erklären. Längst denke ich nicht mehr über einen einzelnen Satz nach (denn in der Sandsteinburg gibt es eigentlich keine Sätze), sondern über, wenn man so will : ein tableau vivant. ich glaube nämlich, dass alles gesagte auch tatsächlich geschieht, und das meint das eigentliche Schöpfen aus einer Materie heraus, die wir nicht begreifen. Es ist unergiebig, über etwas zu sprechen, das man kennt, das ist ein etwas anderes Denkmanöver, natürlich konstruktivistisch abgeleitet. Ich kann das jetzt auf die Sandsteinburg anwenden, sagen: weil das Buch existiert, musste ich es schreiben, und nicht: ich schreibe das Buch, damit es existiert. Was immer ich aber sage, es betrifft nur mich, es betrifft nicht, was andere versuchen, mit der Sprache zu machen - es ist ja mittlerweile ziemlich wenig.
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