September, Vier, Elf

Ich steige aus meinem alten Wesen aus,
aber ich betrete keines, das nicht schon da wäre.

4 Kommentare:

  1. Manchmal muss man eben umsteigen, wenn man ans Ziel kommen will...

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  2. Es war schon oft die Rede davon - das ist freilich nur ein Aspekt - dem Netz den Rücken zu kehren. Das habe ich ja auch schon gemacht. Aber immer wieder hat es mich gereizt, wieder anzufangen. Das kennst du ja. Jetzt aber ist mein Interesse am Netz gleich Null. Es gibt nichts zu kommunizieren, es gibt auch kaum andere Blogs, die mich interessieren usw. Es frißt meine Zeit und gehört zu den sinnlosesten Beschäftigungen, die man sich als Autor ausdenken kann.
    Natürlich wäre es jetzt blödsinnig, schon wieder ein Ende meiner Aktivitäten zu propagieren, ich lasse es deshalb. Aber ich bin jemand, der schreibt. Und zwar ausschleßlich. Und das kann ich am besten auf einer meiner zahlreichen klappernden Maschinen und mit nichts um die Ohren als den Wind der Ewigkeit.
    Aber wie gesagt, ist das nur ein Aspekt, denn um die ganze Wahrheit zu sagen, verwandle ich mich - und sehr mit Wonne - in einen Einsiedler, der die Menschen meidet.

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  3. Verstehe ich, Michael. Einziger Einwand: ohne deine Aktivitäten im Netz hätten wir uns wahrscheinlich nie kennengelernt. Einwand gegen den Einwand: Jetzt, da wir uns kennen, braucht es auch das Netz nicht mehr :-)

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  4. :)
    Tatsächlich gibt es nicht sehr viele interessante Menschen aus dem Netz heraus kennen zu lernen. Ich kenne, wie du sagst, schon alle.

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