An meiner eigenen Vielheit lag ich wach und zürnte dem Staub, die Erklärung, daß es Staub und nur Staub sei, ist ein gut gekleideter Irrtum so wie die Himmel sich verdunkeln gräbt mein Herz nach Abenteuern. Es bleibt nichts : die Ewigkeit endlos, die Dämonen der Chetin Bat Scheba, der Mutter des Salomon, Autorin der Tora, Kompilatorin des Tanach, Erfinderin des blasphemischen und skandalösen Gottes Jahwe stechen aus eisigen Wolken hervor, stechen ihre Klauen in die staunenden Münder, reißen jedwedes Wort von der Zunge (die Lippen zerfetzen sich selbst). Formen werden zu Brüsten, Brüste werden zu Bergen, nehmen das Gesicht zwischen ihre Höcker und irgendwo die fremde Stimme, die ja nur fremd sein kann, kommt sie doch von außerhalb, dringt an das Ohr im Dämmerzustand, eingeklemmt zwischen zwei Brüsten die Stimme sagt etwas, etwa "ich habe noch eine Dose Nescafé, wenn einer noch eine Dose Nescafé hat, ist seine Lage nicht völlig aussichtslos, er kann noch eine Weile durchhalten" in Andrés Favas Tagebuch.
Standort: Winterthur 2007, eine Tonne Haferflocken als einziges Lebensmittel … und eine Dose Nescafè. Nachts unter den Neonröhren des Bahnhofs.

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