Im Grunde der erste Morgen, 5.30, an dem ich seit längerem nicht müde bin. Mich irritieren schon Kleinigkeiten und es dauert dann lange, wieder in die eigene Metrik zu finden. Neben den Gedichten von Charles Olson lese ich, wenn ich das Tagesgeschäft an der Sandsteinburg erledigt habe, auch die Döblin-Sachen wieder. Das geht natürlich zögerlich, denn jetzt kommt nicht mehr das Erweitern, sondern das Kürzen, was bekanntlich schwerer wiegt - und so habe ich gar keinen Kopf für andere Prosa. Andersherum, wenn ich Gedichte ausarbeite. Ich lese dann keine, darf keine lesen.
10.05
Das Katzenkind interessiert sich doch sehr für das Wammerl, ich komme kaum zum essen, aber es interessiert sich auch für die Sandsteinburg, zumindest für den Blätterwald, der jetzt gleich folgt. Es ist die 7. Fassung, 385 Normseiten definitives Gewitter. Hier noch mußte ich das Typoskript auf Digital übertragen, ab der gegenwärtigen Arbeit werde ich mich darauf jedoch nicht mehr einlassen, die Arbeit an der Maschine ist mir zu essentiell.
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