"Weißt du noch, was uns die Ellermutter erzählte?" Der Wolf unter der Decke. Wenn sie ihn dort aufstöbern, schießen sie dir durch den Bauch.Ja. Ich weiß, dass sie erzählte, wie sie einen Russen mit einer Scherbe hinfahren ließ ... Oh heiliger Gott, da kommt ein Russe ... als der sie im Gewächshaus vergewaltigen wollte. Sie warf Blumentöpfe, zuerst aber Gummistiefel, die überall, mit Füßen drin, herumlagen, warf sie in die satinierten Glasscheiben, langte nach einer zackichten Scherbe und versteckte sie hinter ihrem Rücken, gefährlich geformt. Nur nicht zu früh, das wäre ihr Tod gewesen, süßer, pfannenstieliger. Mich gäbe es nicht, es gäbe niemanden mehr. Sie, die Scherbe, das Ding, die Welt. Sie wartete außer Atem, außerhalb des Atems, sie durfte nicht daran denken, die Scherbe durfte nicht wissen, wohin die Reise geht. Sie dachte an das zugefrorene Frische Haff, den Weg nach Pillau-Neutief, an ein Schiff über die Ostsee, aber erst dachte sie ... eben nicht an die Scherbe, dachte an den Mahlzahn der wütenden roten Schwemme, an den, der ihren Haarschopf packte, eindeutig nach Grab roch und krächzte, als habe man ihm die Zunge abgeschnitten, aber es war nur die russische Sprache, die sie hörte, der Hosenstall offen, die Mordhände in ihren Haaren. Er wedelte mit seinem roten Russenschwanz herum, so rot, so dreckig. Die Ellermutter aus Ostpreussen, die damals noch nicht die Ellermutter war, sondern ein Mädchen, das Schinken salzt, schaffte es, die Scherbe in die richtige Ader zu hieben, da am Hals unter dem Ohr. Die sozialistische Farbe brodelte aus, spritzte ihr in die Augen, damit hatte er nicht gerechnet, der Ton aus seiner Kehle ähnlich wie seine Sprache, aber weniger kontrolliert, weniger Willentlich - und alles in
(Scherben)
und Ludwig auf der Welt, und ich auf der Welt, oh Wolf!
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