August, Dreissig, Elf

Heute schaufelte ich mich endlich wieder einmal um 6 aus dem Wolkenbett. In der FAZ ein Bericht über Théophile Gautier (mit einem Bildchen von ihm als Dandy, das muss noch vor den Orgien gewesen sein, denn er sah doch bald wie eine Balzac-Version mit Bart aus), dem Huldiger Hoffmanns. L’art pour l’art, nach wie vor und immernoch. Alle Kunst ist eitel, deutsche Feuilletons grundsätzlich scheisze.

Wem immer nur das Vergangene Freud, der muss sich folglich nicht wundern, wenn er der Welt nur als ein Schemen erscheint - als Schemen mit merkwürdigen Pantoffeln an.

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